Die Verhaltenstherapie konzentriert sich, wie der Name schon sagt, auf dein Verhalten. Wie kannst du verstehen, warum Menschen ein bestimmtes Verhalten zeigen? Die Lerntheorie spielt eine wichtige Rolle beim Verständnis von Verhalten. Die kognitive Therapie konzentriert sich mehr auf die Gedanken und basiert auf der Annahme, dass die Gedanken (teilweise) bestimmen, wie du dich fühlst. Diese beiden Denkschulen ergänzen sich gut und bilden die kognitive Verhaltenstherapie (CBT), die heute in den Niederlanden eine der am häufigsten angewandten Therapieformen ist.

Der Ausgangspunkt der CBT ist, dass Gefühle, Gedanken und Verhalten in einer engen Beziehung zueinander stehen. Zum Beispiel rufen negative Gedanken eher negative Gefühle hervor, aber auch das Verhalten beeinflusst, wie du fühlst und denkst. CBT untersucht, wie diese drei Aspekte in den Dingen, die dir begegnen, zusammenwirken. Es kann zum Beispiel sein, dass ein bestimmtes Verhalten durch einen Gedanken ausgelöst wurde, das Verhalten aber inzwischen so „normal“ geworden ist, dass der Gedanke nicht mehr bewusst mit dem Verhalten verbunden ist. Indem du dir zunächst (wieder) klar machst, wie bestimmte Verhaltens-, Gedanken- und Gefühlsmuster in dir funktionieren, kann die CBT dir helfen, diese Muster in Muster zu ändern, die für dein Leben besser geeignet sind. Zu diesem Zweck werden zum Beispiel Expositions-, Denk- und Verhaltensexperimente sowie Hausaufgaben eingesetzt.

 

Behindern negative Gefühle Ihren Alltag?

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